Wer nicht aufs Wasser wollte, konnte sich auch am Ergometer vergnügen ...
12-Stunden Sponsorenrudern: Strecke von Aarburg nach Bari zurückgelegt

Der Ruderclub Aarburg führte am Samstag, 6. September, sein erstes 12-Stunden-Sponsorenrudern durch. Der stille Startschuss fiel um 6.00 Uhr mit Beginn der Morgendämmerung. Die ersten Boote, zwei Doppelzweier und zwei Skiffs starteten von der Rampe des RCAs. Es waren eher die „älteren“ Junioren die ihre ersten Kilometer zurücklegten. Mit ihnen war auch der Initiant und Organisator der Sponsoringidee, der Junior- und Schülertrainer Roger Grepper ins Boot gestiegen. Langsam kam weitere Bewegung ins Bootshaus. Es trafen immer mehr Ruderer und Ruderinnen ein, die bereit waren in Ablösungen den ganzen Tag zu rudern. Inzwischen war auch auf dem Vorplatz des Bootshauses Betrieb. Da standen die Ruderergometer im Einsatz.

Die Eltern unterstützen die Jugendlichen mit einem Verpflegungsposten. So konnte sich nach eineinhalb Stunden rudern die erste Ablösung verpflegen. Es war fast wie in einem „Knusperhäuschen“ so viele verschiedene Sachen, vom Powerriegel über Powergel bis hin zum Powerpulver die helfen sollen die nötige Energie möglichst unbelastet wieder aufzubauen. Dabei bemerkte der eine oder andere, dass der Speckzopf und auch der Kuchen von Mama doch viel besser schmeckten.

Unter strenger Kontrolle des Schiedsgerichts wurde die drei Kilometer lange Strecke vom Bootshaus bis zur Übersetztstelle in Boningen mehrmals abgerudert. Auf dem Wasser waren bis zu fünf Doppelzweier und sechs Skiff im Einsatz und es herrschte reger „Traffic“ der teilweise an die Rushhour der nebenanliegenden Autobahn erinnerte.

Zwischendurch kam auch Hektik auf als ein Boot schnell an die Rampe fuhr und die Jungs mit leicht roten Köpfen ganz aufgeregt aus dem Boot sprangen, und auf der Toilette einen „Pit-Stop“ einlegten.

Im Clubstübli des Bootshauses ging es eher ruhiger zu. Es dampfte zwar wie verrückt doch das waren die Spaghetti und die feinen Saucen die für die hungrigen Mäuler zubereitet wurden. Da war doch jeder froh zwischendurch den Rollsitz gegen einen normalen Stuhl zu tauschen und die Energiespeicher wieder zu füllen. Natürlich wurden hier auch die Sponsoren gut verpflegt und sie durften sich ruhig zu den jungen Sportlern an den Tisch setzten.

Am Nachmittag hat der Petrus wohl gemeint er könne die Leistungen der Jugendlichen mit Nass von oben abschwächen. Doch da hatte er sich getäuscht. Das Gegenteil trat ein, die Kilometerzahl der zweiten Hälfte übertraf diejenige der Ersten. Die Ruder-Ergometer wurden in die Bootshalle verschoben - zum Indoor-Rowing - und auf dem Wasser wurde eifrig weitergerudert.

Am Ende, um 18 Uhr, waren alle froh die Ruder in die Ecke stellen zu können und sich die Blasen an den Händen verarzten zu können.

Die 22 Mädchen und Jungs können auf ihre Leistung stolz sein, haben sie doch an diesem Tag insgesamt 1105 Kilometer zurückgelegt. Dies entspricht einer Strecke Aarburg nach Bari in Italien.

Der Erlös des Sponsorenruderns wird für weitere Bootsbeschaffungen der Juniorenabteilung eingesetzt.

Hier die Kilometerliste mit mehr als 50 Kilometer:
- Alex Höngger              83km
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Manuela Rüegger        70km
- Philipp Oeggerli           67km
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David Uske                 66km
- Andy Baschung           64km
- Eric Grepper               63km
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Marcel Härdi               61km
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Dogan Grepper           61km
- Stephan Baschung      60km
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Elias von Däniken       50km (13 Jahre alt)

Ausser Konkurrenz: Roger Grepper mit 86 km (aber in die Gesamt-Kilometerzahl einbezogen)