RC Aaburg am Obereren Zürichsee im Einsatz

Am 11. + 12. Mai fand die zweite Regatta im Ruderjahr statt. Es waren deutlich weniger Meldungen eingegangen als zuvor in Lauerz, aber doch war es auch in Schmerikon ein Melderekord mit über achthundert Booten. Auch in Schmerikon war das Wetter ein grosses Problem. Die ersten Rennen konnten hingegen ohne Probleme gestartet werden.
Der Start für den RC Aarburg konnte nicht besser sein: Gero Kleindienst ruderte im Einer der U 19 Jährigen Junioren einem klaren Start-Zielsieg entgegen, was natürlich Freude bereitet.
Dies gelang Lucas Eschbach leider gar nicht: er landete in seinem Lauf nur auf dem vierten Rang.
Ab jetzt wurde das Wetter immer schlechter, der Wind immer stärker, was die Jury zu einem Rennunterbruch zwang. Nach über zweistündigem Warten musste die Regatta abgebrochen werden. Es kam zu so heftigen Sturmböen, dass sogar Boote beschädigt wurden.
Am Sonntagmorgen war alles wieder in Ordnung, nur die Temperatur war sehr kühl.
Nadja Weber durfte als erste an den Start. Sie startete eine Kategorie höher im Einer bei den  U19 Juniorinnen. Sie zeigte eine sehr gute Leistung: sie fuhr auf den zweiten Rang.
Gero konnte im A-Final starten, und er zeigte ein gutes Rennen: er belegte den vierten Rang. Als nächster durfte Lucas Eschbach im Einer der U 19 Junioren an den Start. Auch er startete eine Kategorie höher, auch er zeigte eine ansprechende Leistung. Im Doppelzweier der U 19-jährigen startete Gero Kleindienst mit Stefan Stuber in der Renngemeinschaft RC Solothurn RC Aarburg. Es war ihr erstes Rennen als Team, sie setzen sich sehr gut in Szene; sie belegten den dritten Rang. Die jüngsten Ruderer, die U 15-jährigen, durften ihr erstes Rennen im Doppelzweier fahren: nicht sehr einfach auf dem See mit solchen Wellen und Wind. Die Aarbiger Boote belegten den dritten und fünften Rang. Bei den U 17 Junioren durfte man gespannt auf die Paarung Krattinger/Ryf sein. Sie fuhren schon letzte Saison zusammen und gehören auf dem Ergometer zu den schnelleren Ruderer. Leider konnten sie ihre Erwartungen nicht umsetzten, und auch die Zeit war alles andere als gut, schade… Im Einer der Juniorinnen U 17 war Nadja Weber wieder an der Reihe. Auch sie konnte die Erwartungen nicht umsetzen, was etwas enttäuschend war, da sie ja bei dem U19 so stark gefahren war. Der Doppelvierer der Junior/innen U 15 Julia Schalch, Oliver Schalch, David Hubschmid, Peter Kleindienst hatte mit den Wellen sehr zu kämpfen, sie fanden keine Zusammenarbeit im Boot. So konnte das Boot keine Geschwindigkeit aufbauen, und sie belegen am Schluss den vierten Rang. Als letzte konnten sich die U 17 Junioren im Einer in Szene setzen. Das gute daran: alle drei waren in der gleichen Serie, also ein Aarburger Rennen. Das Rennen konnte Cyrill Krattinger für sich gewinnen, dicht gefolgt von Lucas Eschbach mit nur 44 Hundertstel Vorsprung; aber gewonnen ist gewonnen, Bravo.
Das nächste Rennwochenende ist am 25. und 26. Mai in Cham.


Auch in Schmerikon war das Wetter problematisch.
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