RCA - Chlaushock 2017

Als letzter grosser Clubanlass des Jahres fand am Samstag der traditionelle Chlaushock statt. Da trafen sich am Abend rund 30 Ruderer zu einem gemütlichen Essen im Bootshaus. Doch für die jüngste Generation begann das Programm schon am frühen Nachmittag. Denn auch dieses Jahr wurde ein Überraschungsanlass für die Junioren durchgeführt. So traf man sich im Bootshaus und verteilte sich auf zwei Kleinbusse der Neba-Therm. Während der Fahrt versuchten alle herauszufinden, wohin die Fahrt gehen könnte. Doch der erste Programmpunkt des Tages konnte nicht erraten werden und so stieg man gespannt an einem Waldrand bei Lenzburg aus den Bussen.
In einer etwa halbstündigen Wanderung ging es einen Hügel hinauf zum Esterliturm. Dabei handelt es sich um einen 48 Meter hohen Betonturm mit unglaublicher Aussicht über den ganzen Kanton Aargau. Doch die Aussicht bekommt man nicht gratis. 253 Stufen führen auf die Aussichtsplattform, welche sich in einer Höhe von 45 Metern befindet. Man wäre ja kein Ruderer, wenn man in dieser Treppe nicht eine Herausforderung gesehen hätte. Daher galt es herauszufinden, wer die Wendeltreppe am schnellsten bezwingen kann. Gero versuchte es als Erster und stellte bereits eine super Zeit von 1:17 Minuten auf. Später konnte er nur noch von Simon unterboten werden, welcher lediglich 1:03 Minuten benötigte! Bei dem eisigen Wind  auf der Plattform ging es dann bald wieder die Treppe runter. Da wurden wir bereits von Stefan erwartet. An einem Feuer und heissem Tee konnten die Hände wieder aufgewärmt werden. Etwas ganz spezielles wartete auf unsere Mägen: Stefan spendierte jedem einen Lebkuchen, der mit einem Aarburger Ruderbild verziert war. Dafür geht ein grosser Dank an Stefan!
Schliesslich erfuhren die Junioren, dass noch ein weiterer Punkt auf dem Programm stand. So war für Spekulationen und Gesprächsstoff auf dem Rückweg zu den Bussen gesorgt. Diesmal waren die Spekulationen erfolgreicher und man hörte ab und zu mal das richtige Ziel. Bestätigt wurde dies, als die riesige, rote Kletterhalle in Lenzburg in Sichtweite kam. Ausgerüstet mit Klettergurt und Kletterschuhen brachten wir während etwa anderthalb Stunden unsere Finger- und Handgelenkmuskeln an ihre Grenzen. Geführt und gesichert wurden wir von einem Instruktor und auch Quirin, der bereits Klettererfahrung hat.
Nach diesem anstrengenden, aber sehr interessanten Nachmittagsprogramm trafen die Junioren schliesslich hungrig und glücklich für das Abendessen im Bootshaus ein. Hier warteten bereits die restlichen Teilnehmer des Chlaushock, die nicht am Nachmittagsprogramm teilnahmen. Dabei trifft man auch viele Leute an, die man sonst derzeit nicht mehr so oft im Bootshaus sieht. So kamen dann schliesslich 30 Personen zusammen, die gemeinsam ein Fondue genossen. Pünklich bereit war dieses dank der Hilfe von Emma und Lukas, die alles vorbereitet haben während die Junioren noch am Klettern waren.
Nach dem Essen liess Roger das letzte Jahr Revue passieren und blickte bereits auf die nächste Saison voraus. Schliesslich eröffnete er die erste von drei Runden Lotto. 18 meist süsse Preise warteten darauf gewonnen zu werden. Diese konnten schliesslich auch alle verteilt werden. Wie beim Lotto so üblich gab es Leute, denen das Glück besser gesinnt war als anderen.
Bei gemütlichem Beisammensein endete der Abend schliesslich und die Junioren konnten sogar noch ein Chlaussäcklein mit auf den Nachhauseweg nehmen.
Bilder zum Chlaushock können hier in der Galerie gefunden werden.


Lottospiel während dem Chlaushock im Bootshaus.
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