Tessintour 2017

Wie immer im Herbst starten die Breitensportruderinnen und Ruderer zum Saisonabschluss ins Tessin. Aber so wie es dieses Jahr, war es noch nie, da waren sich alle einig, so sonnig, so beständig und ohne Wind. Wir wurden in diesen 3 Tagen mit den Sonnenstrahlen verwöhnt. Schon am Freitag bei der Ankunft zeigte sich am See eine tolle Abendstimmung. Zwar haben sich nur 7 RCA-ler angemeldet und so kamen wir gut mit zwei Booten dem Föifer und dem „Citrönli“ am Freitag an unserem Stammplatz im „Häfeli“ von Melide an. Neu war auch, dass wir im Hotel Dischma in Lugano übernachteten und deshalb am Abend an der Promenade von Lugano flanieren konnten. Im Hotel gab es auch das, von Hans doch so vermisste reichhaltige „z‘ Morgebüffet“ mit allem was so für eine Rudertour den nötigen Boden gibt. Für die Fahrten mit dem ö.V. nach Melide und zurück konnten wir vom Tessin-Pass profitieren.

Am Samstagmorgen wasserten wir die beiden Boote wie immer zuerst Richtung Ponte Tresa. Zuerst der Föifer, Claude und ich nahmen im „Citrönli“ die Verfolgung auf. Wir beide nutzten die tollen Wasser- und Wetterverhältnisse aus und ruderten mit voller Begeisterung bis nach Agno. Der Föifer machte eher eine Kaffee und Limocellofahrt. Sie deckten sich auf dem Markt von Ponte Tresa mit Schmuggelware ein.

Am Sonntag wieder ein Prachtstag, da sind wir bereits um 9:45h losgerudert (trotz Claude‘s Einwänden) mit der Absicht, uns in San Mamete zur Lagebesprechung zu treffen. Aufgrund des schönen Wetters hat uns, unser Orientierungssinn aber erst kurz vor Porlezza eingeholt und wir mussten wieder zurück nach San Mamete rudern. Dieser Halt gehört schon zum Pflichtprogramm, denn man kann sagen wir wurden im Caffè del Viaggiatore von der hübschen Kellnerin schon erwartet. Mit Spaghetti funghi di porcini und piatti di giorno und ein bisschen Sein sind wir wieder gut verpflegt worden.

Nach der Rückkehr in Melide kamen wir gerade richtig zum Apéro in der Seebar Lounge BAJA fast unser zweites Clubstübli. Am Montag sind wir nur noch mit dem Föifer ohne störende Motorbootwellen zur einer leichten Ausfahrt via Riva San Vitale und Morcote gerudert. Eigentlich zu schade um schon wieder den Heimweg in den Aargau anzutreten, aber „wenn wir pensioniert wären, wären wir noch geblieben“ war der Konsens.

Einige Eindrücke unserer Tour sind in der RCA-Galerie.

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