Naturarena Tag - Ein Erlebnis am Rotsee

Der Schweizerische Ruderverband hat interessierte Verbands-Mitglieder aus dem Breitensportbereich als Anerkennung für die Unterstützung beim Neubau des Ruderzentrums Rotsee zum Naturarena Tag „Rudern auf dem Rotsee“ eingeladen.

Der Rotsee – Göttersee – Mythos. Für uns Schweizer Ruderinnen und Ruderer die einmalige Gelegenheit, die Besten unserer Sportart auf der besten Regattastrecke der Welt aus der Nähe zusehen.

Im Normalfall ist der Rotsee für die Leistungssportler vorbehalten. Einmal im Jahr möchte der SRV seinen Mitgliedern die Gelegenheit bieten, den Göttersee auch selber zu erleben. Das haben sich sechs Aarburger Ruderinnen und Ruderer nicht entgehen lassen. Mit einem Doppelvierer und einem Doppelzweier sind wir an den Rotsee gefahren. An diesem Tag gab es zusätzlich die Möglichkeit im längsten Ruderboot der Welt dem 24 er Stämpfli-Express zu rudern.

Die insgesamt 50 Ruderinnen und Ruderer wurden durch Erich Pfister, Verantwortlicher für den Breitensport im SRV, und Markus Wechsler, als Vertreter der Naturarena, begrüsst. Markus Wechsler gab interessante Fakten zum neuen Ruderzentrum. Die aus dem Jahr 1962 erstellte Anlage wurde komplett erneuert. Mit einer Bauzeit von 4 Jahren und für 16 Mio Franken wurden die Infrastrukturen von der Startanlage, Albanosystem, dem neuen Ruderzentrum, der neu gestalteten Uferzone entlang der Regattastrecke und im Zielgelände mit neuem Tribünenzelt dem Siegerstege sowie dem markanten Zielturm erneuert.

Nach dem Begrüssungskaffee mit Gipfeli wurde das erste Team für den 24 er zusammengestellt. Als Erstes galt es den Bugteil des Bootes zu reparieren, welcher während dem Transport beschädigt wurde. Unter kräftiger Anleitung vom Bootsbauer Melch Bürgin und Nathi’s Hilfe wurde der Spitz repariert. Mit vereinten Kräften entstand am Bootssteg der 24 er zu einem 44 m langen Boot.

Nachdem alle Plätze belegt waren, haben wir uns vorsichtig vom Steg wegbewegt und Melch Bürgin hat uns vom Hochsitz mit einem tollen Streckenschlag über die Regattastrecke dirigiert. Nach zwei Kilometer gab jeweils die Wende, was in einem so langen Boot nach spezieller Art vorging.

Am Nachmittag gab‘s Rollentausch der 24 er wurde neu zusammengestellt: Wir sind in unseren Booten unsere üblichen Kilometer von Start bis Ziel durchgefahren und haben das Rudern auf dem ruhigen Wasser des Rotsees genossen.

Unter der Galerie können die Fotos von unserem Ausflug verfolgt werden.

zurück zur Übersicht